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1:1 in Augsburg - Fan-Proteste gegen DFL-Deal

Obwohl die Borussia Dortmund das gesamte Spiel weitgehend im Griff hatte, reichte es wieder nicht für einen Sieg in Augsburg. Wie in allen Stadien gab es auch in Augsburg deutliche Proteste gegen die äußerst umstrittene DFL-Entscheidung für den Investorendeal.

Schon morgens um 6:29 startete die Fahrt in die Fuggerstadt für einige Supporter ab Mannheim mit dem ICE. So war man pünktlich zum Frühschoppen auf dem Augsburger Christkindlesmarkt. Nach einer Stadtbesichtigung und einem zünftigen Mittagessen im Wirtshaus ging es ab ins Stadion um den BVB spielen zu sehen.
Wie in allen Stadien von der ersten bis zur dritten Liga gab es auch in Augsburg deutliche Proteste gegen die äußerst umstrittene DFL-Entscheidung für den Investorendeal.
So schwiegen die Fans für 12 Minuten konsequent und schwenkten keine Fahnen wodurch die Stimmung im Stadion der eines Geisterspiels zu Corona-Zeiten glich. Begleitet wurde die Aktion durch Zahlreiche Banner mit deutlichen Ansagen wie "Wir werden kein Teil Eures Deals sein - SCHEISS DFL!" Zum Abschluss der Schweigeminuten wurde aus beiden Fan-Lagern lautstark „Ihr macht unseren Sport kaputt! …“ und „Fick dich DFL!“ angestimmt gegen die Geldgier der Deutschen Fußball Liga. Noch könnten die DFL-Funktionäre den Deal stoppen - ansonsten dürfte wohl eher eine Verschärfung der Proteste zu erwarten sein.

Im Spiel hatten sowohl FC Augsburg als auch Borussia Dortmund jede Menge Chancen. Erst brachte Ermedin Demirović in der 23. Spielminute den FCA in Führung, Donyell Malen glich in Minute 35 nach einer Vorlage von Füllkrug wieder aus. Alles in allem hätten unsere Schwarzgelben vor allem in der Defensive stabiler und im Spielaufbau präziser auftreten müssen.

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